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OP-Handschuhe finden Sie im Bereich Ambulantes Operieren. Jetzt ansehen.

 


Wann muss man medizinische Handschuhe und Einmalhandschuhe tragen – in der Arztpraxis, in der Pflege, im Labor?

Medizinische Handschuhe sind unverzichtbar in allen Bereichen und Situationen, die eine erhöhte Hygiene erfordern, zum Beispiel beim Blut abnehmen, dem Verbandswechsel oder der Analyse im medizinischen Labor. Neben dem Einsatz im Gesundheitsbereich, bieten Einmalhandschuhe ihren unverzichtbaren Schutz auch im kosmetischen Bereich, in Tattoo Studios oder im Umgang mit Reinigungsmitteln aller Art. Medizinische Handschuhe schützen den Anwender vor dem direkten Kontakt mit potentiell infektiösen Keimen oder hautschädigenden, aggressiven Mitteln. Außerdem schützt das Tragen der Einmalhandschuhe die Hände. Um den Hautschutz aktiv zu unterstützen ist beim regelmäßigen Tragen von Einmalhandschuhen die sorgfältige Hautpflege wichtig. Hierzu bieten sich spezielle Hautpflegemittel an, die die Hautbarriere stärken.

Welche Vorteile haben Medizinische Handschuhe und Einweghandschuhe?

  • Schutz vor Infektionsübertragung
  • Schutz vor hautschädigenden Mitteln
  • Dünner als Mehrweghandschuhe – besseres Tastempfinden
  • Auch für Allergiker geeignet

Medizinische Einmalhandschuhe richtig einsetzen

  • Schmuck vorher ablegen.
  • Medizinische Handschuhe sind bis zu 10 % mit mirkofeinen, nicht sichbaren Löchern behaftet, weshalb nach jeder Verwendung eine Händedesinfektion erfolgen sollte.
  • Zwischen Patienten immer und sogar zwischen manchmal zwischen verschiedenen Aufgaben an einem Patienten sollte ein Handschuhwechsel erfolgen. Einmalhandschuhe dürfen nicht desinfiziert werden. Dies bietet nur unzureichend Schutz.
  • Keine wechselnden Tätigkeiten mit einem Paar Handschuhe durchführen (zum Beispiel Telefonieren und Patientenbetreuung)

Welche Arten von Einmalhandschuhen und medizinischen Handschuhen gibt es?

Einmalhandschuhe lassen sich nach der Art ihres Material und der Art Ihrer Verwendung einteilen. Sie werden auch nach Ihrem Einsatz in steril für den OP-Bedarf und unsteril zur Untersuchung, in der Pflege und der Hygiene unterschieden. Wichtig für Allergiker ist die Einteilung von puderfreien und gepuderten Handschuhen.

Einmalhandschuhe aus Latex, Nitril, Vinyl und Folie (PE) günstig kaufen

Elastizität, Passform und Tastempfinden hängen entscheidend vom Material der Einmalhandschuhe ab. Je nach persönlicher Vorliebe werden Latex, Nitril oder Vinyl-Handschuhe zu Untersuchungen und zur Pflege verwendet. Zum einfachen Schutz kommen Folien-Handschuhe zum Einsatz. Untersuchungshandschuhe können  in Packungen zu 100 Stück, unsteril, beidseitig passend gekauft werden, OP-Handschuhe werden steril verpackt als  Paare angeboten. Nitril-Handschuhe können außerdem neben blau und weiß als farbige Nitril-Handschuhe aktuell in schwarz, lila und pink erworben werden. Praktische Handschuhboxen-Halter erleichtern das Entnehmen der Handschuhe und können gleich mitbestellt werden.

Gepuderte und puderfreie Einmalhandschuhe

Beim Kauf von medizinischen Handschuhen entscheidet nicht nur das Material der Handschuhe sondern auch die Herstellung. Je nach Verfahren werden Einmalhandschuhe gepudert oder puderfrei  produziert. Gepuderte Einmalhandschuhe haben den Vorteil, dass sie durch die Puderschicht leichter anzuziehen sind. Jedoch werden beim Ausziehen gepuderter Latex-Handschuhe verstärkt Latex-Proteine mit aufgewirbelt, die durch Einatmen oder durch die Hautberührung zu allergischen Reaktionen führen können. Daher dürfen seit 1998 keine gepuderten Latex-Handschuhe in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Arztpraxen mehr verwendet werden. Bei ungepuderten Latex-Handschuhe tritt das Lösen der Latex-Proteine zwar in geringerem Maße auf, kann aber trotzdem zu allergischen Reaktionen führen.

Medizinische Handschuhe für Allergiker

Heute gibt es vielfältige Alternativen zu Latex-Handschuhen für Allergiker. Nitril- und Vinyl-Handschuhe bieten ähnliche Eigenschaften in puncto Griff-Sicherheit und Tast-Empfinden. Auch Aspekte der Langlebigkeit und Reißfestigkeit erfüllen Vinyl-Handschuhe und Nitril-Handschuhe für den Untersuchungs- und Pflegebereich tadellos. Auch der Einsatz von synthetischen Latex-Handschuhen bietet Allergikern eine weitere Option. Der Schutz vor der Übertragung von Keimen und Bakterien wird selbstverständlich auch mit medizinischen Handschuhen aus Vinyl oder Nitril gewährleistet, so dass Allergiker mühelos passenden Ersatz finden.  

Sterile und unsterile Einmalhandschuhe passend für den Einsatz

Ob beim Blutabnehmen, Verbandswechsel oder bei der Patientenpflege in vielen Situationen schützen Einmalhandschuhe vor der Übertragung von Infektionen den Träger als auch den Patienten.
Für Tätigkeiten die nicht im sterilen Umfeld erfolgen, sind unsterile Untersuchungshandschuhe völlig ausreichend. Hier können Pfleger, Arzthelferin oder Arzt nach Belieben zwischen Latex-, Nitril- oder Vinyl-Handschuhen wählen. Es empfiehlt sich ungepuderte, unsterile Einmalhandschuhe zu tragen. Puder kann in offenen Wunden zum Beispiel reizen und trägt zur Allergieauslösung bei. Bei Operationen werden sterile Einmalhandschuhe verwendet. Sie sind einzeln verpackt.

Wie sicher sind Einmalhandschuhe? Geprüfte Qualität u. a. nach DIN EN 455

Medizinische Einmalhandschuhe bieten zusammen mit der Händedesinfektion den wichtigsten Schutz vor der Weitergabe von Infektionen. In verschiedenen Verordnungen und Richtlinien sind deshalb die Qualitätsanforderungen an dieses Medizinprodukt geregelt. So müssen Medizinische Einmalhandschuhe unter anderem die DIN EN 455 erfüllen. Diese Norm qualifiziert medizinische Handschuhe zum einmaligen Gebrauch. Dafür werden umfangreiche Prüfungen gefordert. Die Dichtheit der Einmalhandschuhe wird nach der Prüfung in AQL (Accepted quality level) angegeben. Diese Maßzahl wird für OP- und Untersuchungshandschuhe in der DIN EN 455 auf 1, 5 festgelegt. Auch müssen bei Untersuchungshandschuhen nach DIN EN 455 die physikalischen Eigenschaften, Chemikalien bei der Herstellung und die Haltbarkeitsdauer der Einmalhandschuhe angegeben werden.

Warum dürfen Einmalhandschuhe nicht desinfiziert werden? Was zerstört Ihre Schutzfunktion außerdem noch?

  • Untersuchungshandschuhe verlieren ihre Schutzfunktion beim Kontakt mit Desinfektionsmitteln. Deshalb sind bei Desinfektionsarbeiten immer chemikaliengeprüfte Handschuhe nach DIN EN 374 zu verwenden.
  • Wenn Handschuhe angezogen werden, obwohl die Hände noch feucht vom Händedesinfektionsmittel  sind, kann das alkoholische Mittel nicht verdunsten und es kann zu verbrennungsartigen Beschwerden kommen, die allergischen Reaktionen ähneln und oft verwechselt werden.
  • Die Handschuhe sollten immer dem Anlass entsprechen PE-Handschuhe dürfen zum Beispiel nicht verwendet werden, wenn hohe Anforderungen an Reißfestigkeit und Beständigkeit notwendig sind
  • Durch fehlerhafte Lagerung können Einmalhandschuhe ihre Reißfestigkeit verlieren. Licht und Wärme schädigen die Handschuh-Struktur.